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Mallorca, Spanien

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Mit Mallorca wird nach wie vor vor allem laute Musik und Feiervolk verbunden, kurz: der Ballermann. Nur langsam entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, was das Eiland auch ist: eine wunderschöne Mittelmeerinsel mit einem breiten Spektrum kultureller, historischer und landschaftlicher Sehenswürdigkeiten und allerlei kulinarischer Hotspots, viel abwechslungsreicher als nur das „kleine Spanien“ der Balearen.

Der Begriff „Kultur“ kann sicherlich auf viele Formen der Studentenfeiern und Ballermannparties angewandt werden. Die über 50 Städte der Insel haben aber auch klassische Hochkultur zu bieten. Oft unterschätzt wird der Reichtum an Kunstausstellungen und anderen künstlerischen Expositionen auf der Insel. Insgesamt befinden sich ca. 20 Kunstgalerien auf der Insel, die wichtigste ist das Haus der Pilar and Joan Miro Foundation und das Lafiore in Palma de Mallorca.

Die Strände der Insel sind zudem ein wahrer Traum für Wassersportler. Geradezu zelebriert wird das Tauchen und Schnorcheln sowie das Kitesurfen und das klassische Windsurfen. An vielen Stellen ist das Wasser sehr klar und der Wellengang eher entspannt. Nach einem Tag am Strand und in den Wellen bietet sich die hochwertige Wellness-Landschaft der Insel an.



Für viele Pauschaltouristen völlig unbekannt ist auch das Kalksteingebirge Mallorcas mit seinen Höhlensystemen. Die Insel bietet kurvige Berg-„Trails“ und fantastische Aussichtspunkte, die entweder auf eigene Faust erobert oder mit einem Führer erkundet werden können. Zudem blüht die Insel in den Balearen im Frühling wortwörtlich auf, die Insel beheimatet tausende Wildblumen und bis zu 15 Meter hohe Palmen. Selbst im Winter ist die Insel mit reifen Früchten, vor allem Zitronen und Orangen, gespickt. Häuser und Anwesen auf der Insel sind stets von einer anmutig-exotischen Natur umgeben. Viele Führungskräfte mit hohem Arbeitspensum besuchen inzwischen die zu Spanien gehörende Insel für einige Tage, um zu entschleunigen und alles auf einer Insel zu haben: Traumstrand, Berge, Gastronomie, oft und gerne abseits der „Touristenfallen“.

Apropos Gastronomie: gehobene Restaurants sind nicht schwer zu finden. Häuser wie das „Es Pati“ oder das „Miceli“ bieten Meeresfrüchte und spanische Küche auf höchstem Niveau. Auch die italienische Küche ist vertreten, hierbei sticht das „Campino“ besonders hervor. Das dritte große Standbein der Gastronomie ist asiatisch: Interessanterweise haben sich verhältnismäßig viele gehobene asiatische Häuser, etwa das „Tahini“ oder das „Lucy Wang“ angesiedelt.

Die Insel in den Balearen ist also mehr als eine Sommerresidenz mit kleinen Privatstränden oder abgelegenen, romantischen Buchten. Es kann eine zweite Heimat sein, in der Kunst genauso groß geschrieben wird wie Wassersport oder ein elegantes Sushi, fernab von Ballermann und Sangria-Eimern.